Gechichtliches

Die ältesten Geräte des Vermessungswesen dienten zum Bestimmen von Strecken beim Bau von Behausungen und zur Abgrenzung der Felder. Man entwarf Längenmessinstrumente, Lot und Setzwaage. Ca. 3000 v. Chr. waren den Sumerern, Babylonier, Ägypter und Inder bereits sogenannte Messketten, Messeile und Messtangen bekannt. Die Ägypter kannten zusätzlich die Setzwaage, die Chinesen bereits den Kompass.
Winkelmessinstrumente haben astronomischen Ursprung.
Etwa 150 v. Chr. wurden bereits Astrolarbien und Quadranten erwähnt, beides Vorläufer heutiger Theodoliten.
Ca. 100 v. Chr. schieb Heron das erste Lehrbuch für das praktische Feldmessen und nannte es Dioptra. Es war gleichzeitig der Name eines Instruments das aus einer Winkelscheibe mit Lineal bestand. Hauptteil war eine Kanalwaage, die um die vertikale Achse drehbar war. Für die Streckenmessung benutzte man bereits damals Räder mit Zählwerk, wie sie in ähnlicher Form heute noch zum Messen für sehr lange Strecken, z. B. Marathon oder als Kilometerzähler bei Fahrzeugen eingesetzt werden.
Ein enormer Entwicklungschub kam nach der Erfindung und dem Bau von Fernrohren im 16. und 17. Jahrhundert: Weitere Meilensteine wurden mit der elektonischen Datenverarbeitung, Messungen mit Infrarotlicht in den 60er und 70 er Jahren dieses Jahrhunderts sowie in den letzten beiden Jahrzenten durch satellitengestützte Ortsbestimmung erzielt.
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